Wieso wir?

Anissa. Jedes Jahr sterben immer mehr und mehr Tierarten aus oder gelangen auf die Liste der bedrohten Arten. Der Grund dafür ist ein simpler: Der Mensch. Doch vor allem ist es sein Eingreifen und Zerstören unserer Umwelt und die Verschmutzung von Habitaten. In meinem Format versuche ich, denjenigen ein Gesicht zu geben, die sich selbst nicht wehren können.

Aktualisiert: 23. Juni 2019

Mit dieser Illustration eröffne ich mein Format, welches eine kritische Darstellung des Artensterbens aufgrund des menschlichen Eingriffs in die Umwelt sein soll. Ich will damit jenen ein Gesicht geben, die sich selbst nicht vertreten können und doch am meisten von unserem Verhalten betroffen sind. Ich will euch, den Lesern und Leserinnen, die harte Realität des Artensterbens vors Auge führen. Dabei soll auch der Titel meines Formats als ein Denkanstoss dienen. Wieso sind diejenigen, die gar nichts für die Folgen unserer Handlungen können, diejenigen, die am meisten davon betroffen sind? Wieso sind sie diejenigen, die die Konsequenzen unseres Versagens tragen müssen? Wieso sie? Wieso wir?

30. Mai 2019: Der Maui-Delfin wurde bis jetzt nur an der nördlichen Küste Neuseelands gesichtet. Sie halten sich gerne in Küstennähe auf und bevorzugen flache Gewässer. Der Maui-Delfin hat eine spezielle und sehr schöne Musterung, die ihn von anderen Delfinen abhebt. Er ist akut vom Aussterben bedroht. Seit den 70er Jahren ist die Population um 90 Prozent geschrumpft: Heute leben etwa nur noch 55 Exemplare.
23. Juni 2019: Der Amurleopard ist eine Unterart des Leoparden. Sie unterscheiden sich von anderen Unterarten durch ihr dichtes Fell und dessen kräftige Zeichnung. Sein Verbreitungsgebiet umfasste früher den Nordosten Chinas, nördlichem Korea und in der russischen Region Primorje. Heute besiedelt er nur noch ein Bruchteil dieses Gebietes. 2007 existierten nur noch 14 bis 20 wildlebende Amurleoparden. Bis 2015 konnte sich die Population auf ca. 86 Exemplare einpendeln.

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